1999 - Chronik Reit- und Fahrverein Kalkreuth e.V.

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1999

1997-2001

1999

Gründung „mühlenradt" zur Förderung der Jugendarbeit

Maiturnier mit 400 Reiter-Pferd-Paare aus 77 Vereinen

 

Der Verein ist auf 230 Mitglieder, davon 153 Kinder und Jugendliche, gewachsen. Um die Kinder und Jugendlichen bemüht sich besonders der Jugendwart Henner Ruscher mit seinem im Januar gewählten Jugendvorstand, dem „mühlenradt". Ziel ist, den jungen Trainern und Übungsleitern, die seit Jahren selbständig Kindergruppen betreuen, weitere Aufgaben zu übertragen. Förderung und Forderung! Im „mühlenradt" bewähren können sich Anke, Ines, Jana, Julia, Juliane, Kristin, Ronny und Sandro z.B. beim Tag der offenen Tür im April. Sie führen zahlreiche Besucher durch die Ställe und Anlagen. Beim Turnier tragen sie wie bei weiteren Veranstaltungen einen Großteil der Organisation. Jana, Anke und Sandro starten im Wettkampf. Anke hat sich Märchenbilder ausgedacht und inszeniert.
Die technischen Bedingungen für Pferde und Reiter können verbessert werden: Ställe erweitert, Koppelzäune gebaut, Mühlenheizung zentralisiert und ganzjähriges Reiten in der Halle ermöglicht. Fortgesetzt wird, was sich seit 22 Jahren bewährt hat, die Verbindung von Reitsport mit praktischer Arbeit in den Ställen sowie auf den Koppel und Reitanlagen.
Zu einem Höhepunkt des sächsischen Pferdesportes und ländlichem Volksfest wird das 29. Turnier (14. - 16. Mai), bereichert durch Tierschau (Schweine, Schafe, Ziegen, Rinder), Ausstellung alter Landmaschinen von Christian Ulbricht, Berufswettkämpfe landwirtschaftlicher Lehrlinge, Bauernmarkt und Märchenbilder in historischen Kostümen. 400 Reiter-Pferd-Paare aus 77 Vereinen wetteifern bei 1.100 Starts um Sieg und Platz von der Einsteigerklasse E bis zur schwierigsten Klasse S. Die Reiter loben die weiträumigen, ruhig im Grünen gelegenen Anlagen und die kameradschaftliche Atmosphäre. Zu den Besten gehört Andrea Hanisch, die in Kalkreuth einst das Reiten lernte, sich in Moritzburg ausbilden ließ und jetzt für einen Verein bei Ulm startet.
Bei den Ferienreitlagern gibt es neun Durchgänge, elfmal können Jungreiter Prüfungen für das kleine und große Hufeisen ablegen.
Bei der Fohlenschau werden den Zuchtrichtern 30 Fohlen vorgestellt.
Am 18. September treffen sich die Reiter beim Vereinsturnier. Es gibt Fohlentaufe, Vogelschießen und Lagerfeuer.
Für die Hubertusjagd melden sich so viele Reiter, dass in zwei Feldern gejagt wird. Master sind Rudi Müller und Kristin Weigel.
Seit dem Sommer wird im Mühlenhof gebaut: im August Abriss der alten Mühle, seit September Aufbau, am 30. November Richtfest. Entstehen sollen Versammlungs- und Schulungsraum, Reiterstube mit Gastronomie, Gästezimmer und Ferienwohnungen. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenleistung und Fördermittel.
Die Vorbereitungen für das Jubiläumsturnier, das 30. Reit- und Springturnier im Mai 2000, beginnen.



 
 
 
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